Kampfkunst vs. Heilkunst

Kalarippayatt (die traditionelle, südindische Kampfkunst) ist in Kerala und Tamil Nadu (Indien) sehr eng mit der ayurvedischen Heilkunst verknüpft und wird als „die Mutter aller Kampfkünste“ beschrieben.

Aufgrund von Verletzungen der Kalarikrieger fanden die damaligen Meister heraus, dass unser Körper aus einem Netz von hochsensiblen und energetisch konzentrierten Bahnen (Nadis) und Punkten (Marmas) besteht.

Aus diese Erkenntnis entwickelte sich das Kalarichikitza, eine Heilkunst, die Verletzungen und Blockaden der Marmapunkte und des Nadisystems zu beheben versteht.

Kalaris sind Stätten, an denen die hohen Künste (Yoga, Mathematik, Tanz, Musik, Astrologie, u.s.w.) ausgeübt werden, heutzutage sind es vorwiegend Heil – und Kampfkunst.

Ziel der Kalaripraxis ist ein verändertes Wahrnehmen unseres Körper - Geist - Gefüges, sodass unsere Ängste und Aggressionen eine Transformation erfahren und wir dadurch wesentlich gelassener und flexibler mit den Problemen des Alltags umgehen können.