Ayurveda

Ayurveda setzt sich aus den Sanskritsilben Ayus = Leben und Veda = Wissen zusammen und kann somit als das Wissen vom langen Leben - bezogen auf all seine Facetten - bezeichnet werden.
Alles im Universum setzt sich aus den fünf Elementen zusammen: Äther, Luft, Feuer, Wasser, Erde. Und so verhält es sich auch im menschlichen Körper. Die ayurvedische Anatomie beinhaltet u.a. die Körpergewebe (Dhatus), die Körperkanäle (Srotas), die Ausscheidungsprodukte (Malas), das Stoffwechselprinzip (Agni) und das Funktionsprinzip (Dosha).

Qualität und Funktion unserer Atmung und Stoffwechselvorgänge hängen von diesen Prinzipien ab.

Das deutsche Wort atmen stammt aus dem altindischen Sanskrit und ist von Atman abgeleitet, womit der allem innewohnende göttliche Geist oder der innere Gott gemeint ist.

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Eine weitere Grundlage für die ayurvedische Heilkunst ist das System der grob und feinstofflichen Energiebahnen und Vitalpunkte, die sogenannten Nadis und Marmas.
Dieses System (auf gewisse Weise ähnelt es dem der Meridiane und Akkupunkturpunkte bzw. Triggerpunkte, aber auch den myofascialen Ketten, bekannt aus der osteopathischen Wissenschaft) beinhaltet energetisch hochsensible Punkte und Areale, deren Funktionalität und Vitalität sowohl unser Wohlbefinden, als auch unser Schmerzempfinden stark beeinflusst.

Die Wichtigkeit der Beschaffenheit der Faszien, war schon dem Begründer der Osteopathie (Andrew Tailor Still) bekannt. Je nachdem wie entspannt oder gespannt, wie gleitfähig oder verklebt, ihre Funktion entscheidet über Krankheit bzw. Gesundheit, Schmerz oder Wohlbefinden.
Faszien reagieren hochsensibel auf Stress und können somit starke Auswirkungen auf Körper und Geist haben.
Der ayurvedische Ansatz in Bezug auf Nadis und myofasziale Ketten bietet hierzu sehr gute Lösungsmöglichkeiten.

Chronische Krankheiten entstehen, wenn unsere Ressourcen damit überfordert sind, sich den stresserzeugenden Kräften anzupassen oder sie aufzulösen.

Mit Hilfe von tiefgreifenden, entspannenden Ölbehandlungen und Kalarimassagen bzw. befreienden Körperübungen (aus der südindischen Kampfkunst und dem Yoga) sowie Anwendungen von Heilpflanzen bzw. Ausleitungsverfahren werden viele Beschwerden reduziert und / oder beseitigt und das ursprüngliche Dosha (physiopathologische Faktoren bzw. Bioenergien) Gleichgewicht wieder hergestellt.

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Die Erstanamnese (Erstgespräch, Befundung) verschafft nach eingehender Betrachtung der KlientIn ein Bild über ihre körperliche, geistige und seelische Verfassung, um sodann den Behandlungsverlauf zu besprechen.

Ambulante Pancha Karma Kuren

Pancha Karma, die 5 ayurvedischen Handlungen zur Ausleitung von belastenden Toxinen.
Unsere Zellen sind im Grunde jederzeit bereit, Licht und Vitalenergie aufzunehmen. Genauso, wie unsere Gesundheit als Blaupause immer und überall vorhanden ist.
Jedoch fällt dieser Vorgang bzw. diese Absicht nicht immer leicht, da wasserunlösliche Fette und viele andere Stoffwechselhemmer diesen Prozess verhindern.

Ein Jahrtausende altes, erprobtes System verschiedenster Reinigungsmethoden hilft, den Körper von Toxinen, Stoffwechselschlacken und anderen Krankheitsverursachern zu befreien.
V. a. bei chronischen -und Autoimmunerkrankungen (u.a. Haut, Verdauung, Bewegungsapparat, Psychosomatik, Schlaf, Diabetes, Übergewicht usw.) verbucht die ayurvedische Medizin ausgezeichnete Erfolge.

Sinn und Zweck einer ayurvedischen Reinigungskur ist es, mittels adäquater Behandlungen, Einnahme von Ghee (Dosis je nach Konstitution), ayurvedischer Ernährung (geniale, umsetzbare Prinzipien, ohne dabei hungern zu müssen und doch dauerhaft Gewicht zu reduzieren bzw. zu entgiften), Heilpflanzen, Körperübungen und Meditation (Atemtechniken), Energiebahnen, Blutgefässe und Faszien (bindegewebige Muskel und Organauskleidungen mit hohem Anteil an Wasser und Nervengewebe) von Verklebungen und Toxinen zu befreien.
Gleichzeitig werden durch Massagen und spezielle Techniken die Selbstheilungskräfte angeregt und somit eine nachhaltige Regeneration angeregt.

Unser Organismus beginnt sich spätestens nach drei Behandlungstagen auf eine neue Körper- und Sinneswahrnehmung umzustellen.

Eine Kur (mind. 5, 7 oder mehr Tage) setzt sich aus folgenden Elementen zusammen:

Vorbereitung: Primäre Mobilisation der Schlacken aus dem Körpergewebe mittels individueller Ernährungsumstellung, Heilpflanzen, ev. Selbstölung und Einnahme von Ghee (geklärtem, hochwertigem Butterfett) oder anderer therapeutischer Reinigungsverfahren.

Hauptkur: Massagen, Kräuterbeutelanwendungen (Khizlis), Shirodara (Stirnguss) und spezielle Techniken, Körperübungen bzw. Meditation.

Nachbereitung: Individuelle Empfehlungen zur Integration (u. a. Ernährung, Heilpflanzen, Übungen, ev. Behandlungen).